
02.03.2026
Heizungsgesetz 2026: Gasheizung wieder erlaubt – aber ist sie wirklich die günstigste Wahl?
Die 65-%-Regel im Gebäudeenergiegesetz ist aufgehoben. Öl- und Gasheizungen dürfen wieder uneingeschränkt eingebaut werden – auch im Neubau. Auch die verpflichtende Beratung über langfristige Kosten entfällt.
Auf den ersten Blick klingt das nach mehr Freiheit bei der Heizungswahl.Doch wirtschaftlich betrachtet entstehen neue Risiken.
Was ändert sich konkret 2026 durch das Heizungsgesetz?
- Keine 65-%-Vorgabe für erneuerbare Energien
- Keine verpflichtende Wirtschaftlichkeitsberatung
- Einführung einer schrittweisen Grüngasquote ab 2029
- Steigender CO₂-Preis ab 2026
Die sogenannte Grüngasquote verpflichtet Gasversorger, zunehmend Biomethan oder andere grüne Gase beizumischen. Diese sind aktuell deutlich teurer als fossiles Erdgas.

Grüngasquote: Harmlos klingend, teuer wirkend?
Biomethan kostet derzeit drei- bis fünfmal so viel wie fossiles Erdgas. Da Versorger gesetzlich zur Beimischung verpflichtet werden, ist davon auszugehen, dass die Mehrkosten an Endkunden weitergegeben werden.
Parallel steigt der CO₂-Preis kontinuierlich. Damit verteuern sich fossile Heizsysteme langfristig.
Wirtschaftliche Betrachtung: Eine 20-Jahres-Wette
Wer heute eine Gasheizung installiert, trifft eine Investitionsentscheidung für die nächsten 15–20 Jahre.
Diese Entscheidung hängt künftig ab von:
- Entwicklung des CO₂-Preises
- Verfügbarkeit grüner Gase
- Energiepreisprognosen
- möglicher weiterer Regulierung
Gleichzeitig entfällt die gesetzliche Beratungspflicht über diese Risiken. Die Entscheidung liegt vollständig beim Eigentümer.

Planungssicherheit statt kurzfristiger Freiheit
Die Heizungsbranche braucht stabile Rahmenbedingungen – für Investitionen, Planung und Förderung. Viele Stadtwerke und Verbände weisen darauf hin, dass grüne Gase derzeit nicht in ausreichender Menge verfügbar sind, um den zukünftigen Bedarf flächendeckend zu decken. Für Eigentümer bedeutet das: Die kurzfristige Freiheit der Heizungswahl ersetzt keine langfristige Wirtschaftlichkeitsprüfung.
Welche Heizung ist 2026 wirklich zukunftssicher?
Technologien wie:
- Wärmepumpen
- Photovoltaik in Kombination mit Wärmepumpe
- Energiemanagementsysteme
- Flächenheizungen mit niedrigen Vorlauftemperaturen
bieten langfristig stabile Betriebskosten und hohe Förderquoten.
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Das Heizungsgesetz 2026 hebt die frühere 65-%-Regel im Gebäudeenergiegesetz (GEG) auf. Öl- und Gasheizungen dürfen wieder uneingeschränkt eingebaut werden – auch im Neubau. Gleichzeitig entfällt die verpflichtende Beratung über langfristige Betriebskosten fossiler Heizsysteme. Neu eingeführt wird jedoch eine schrittweise Grüngasquote ab 2029 sowie ein weiter steigender CO₂-Preis ab 2026. Dadurch können sich Gas- und Ölheizungen langfristig deutlich verteuern.
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Nein, das Heizungsgesetz ist nicht komplett gekippt – es wurde geändert. Die 65-%-Vorgabe für erneuerbare Energien wurde aufgehoben. Fossile Heizsysteme wie Gas- und Ölheizungen sind wieder erlaubt. Allerdings bleiben Klimaziele, CO₂-Bepreisung und neue regulatorische Instrumente wie die Grüngasquote bestehen. Das Gesetz wurde also politisch angepasst, aber nicht vollständig abgeschafft.
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Die wichtigsten Änderungen im Überblick: Keine 65-%-Pflicht für erneuerbare Energien Keine verpflichtende Wirtschaftlichkeitsberatung mehr Einführung einer Grüngasquote ab 2029 Weiter steigender CO₂-Preis ab 2026 Die Grüngasquote verpflichtet Gasversorger, zunehmend Biomethan oder andere grüne Gase beizumischen. Diese sind derzeit deutlich teurer als fossiles Erdgas. Das kann dazu führen, dass Gasheizungen langfristig höhere Betriebskosten verursachen.
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Das Heizungsgesetz 2026 betrifft: Eigentümer von Bestandsgebäuden Bauherren im Neubau Vermieter Investoren die Heizungs- und Energiebranche Wer 2026 oder später eine neue Heizung installiert, kann zwar wieder frei zwischen Gas, Öl oder erneuerbaren Systemen wählen – trägt jedoch das wirtschaftliche Risiko steigender CO₂-Kosten und möglicher Preissteigerungen durch die Grüngasquote.
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Ja, die Änderungen sind beschlossen und treten 2026 wirksam in Kraft. Der CO₂-Preis steigt ab 2026 weiter an. Die Grüngasquote beginnt ab 2029 schrittweise. Das bedeutet: Wer heute eine Gasheizung einbaut, trifft eine Investitionsentscheidung für 15–20 Jahre unter veränderten Rahmenbedingungen.
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ZEWOTHERM Wärmepumpen bieten höchste Effizienz für Neubau und Sanierung. In Kombination mit Photovoltaik entsteht ein zukunftssicheres Heizsystem mit maximalem Einsparpotenzial und staatlicher Förderung.
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